Amy Winehouse – die Frau mit der tollen Stimme und kaputten Seele
Eins muss man Amy Winehouse lassen, singen kann se und das mit der größten Leidenschaft (wenn mal nicht die Drogen dazwischen kommen). Aber was treibt sie denn so in den Tod? Möchte Amy in die Liga der jungen früh verstorbenen kaputten Berühmtheiten aufgenommen werden? – Was eigentlich sehr schade wäre, um die schöne Stimme.

Es ist eigentlich schon fast Ironie des Lebens – sie wurde erst richtig bekannt durch ihre Drogeneskapaden und nicht primär durch ihre Musik. Amy liefert regelmäßig den britischen Medien schräge Schlagzeilen mit ihrem Alkohol- und Drogenkonsum so wie auch ihrer Bulimie oder Magersucht. Aber anscheinend stört das wirklich keinen, es wird einfach hingenommen und akzeptiert, dass einer sich selbst so offensichtlich und öffentlich zerstört.

Karl Lagerfeld übernahm bei seiner Modenschau sogar Winehouse’ Stil; die Haare und das Make up und so weiter. Für ihr Auftreten wurde sie von Anna Wintour, der Chefredakteurin der US-Ausgabe der Vogue, gelobt und angeworben. Ich unterstellen den Leuten ja nicht dadurch Verherrlichung des Drogenkonsums oder so, aber sie unterstützen somit ihr Benehmen und das sie damit auch noch großen Erfolg hat. Als wäre es das normalste auf der Welt, dass man nichts mehr gebacken kriegt, nur noch 40 kg wiegt und jeden Tag Hasch raucht oder härtere Sachen zu sich nimmt.

Ich weiß nicht - aber wenn meine Eltern mitbekommen würden, dass ich Crack rauche und dabei gefilmt werde (also quasi Beweismaterial gegen mich), würden sie mich in eine Entzugsklinik prügeln. Will den Eltern von Winehouse nichts vorwerfen, aber was muss denn noch passieren damit sie sie entmündigen und für mindestens ein halbes Jahr wegsperren lassen. Oder sind sie so von dem Geld geblendet, dass sie bei jedem gedruckten Bild von Amy bei Drogen interaktionen bekommen.
Und jetzt hockt sie auch noch mit der Droge in Person ab. Mit Pete Doherty, dem Pfosten. Da müssten im Prinzip schon die Alarmglocken glühen. Gemeinsam haben sie ein paar seltsame Filmchen gedreht und dann kurze Zeit später bei „YouTube“ hochgeladen. Sie spielen mit neugeborenen Mäusebabys ein Theaterstück nach, was ich sehr geschmacklos finde und großes Mitleid für die Tiere empfinde. Auf so eine Idee kann man eigentlich nur im voll Suff kommen. Was sie mit den Filmen bezwecken wollten, ist mir ein großes Rätsel. Damit die Menschheit auch ganz genau weißt, dass sie doch völlig bekloppt sind und sich die letzten Gehirnzellen weg geschnieft haben und das somit nur bestätigen? Das Trauerspiel habe ich mir nicht bis zum Ende angeschaut.
Ihre Chance von der Welt wieder richtig ernst genommen zu werden und nicht als Drogenleiche zu Enden hat Amy in dem sie den neuen „James Bond“- Songtitel singen würde. Mal schauen, ob sie diese auch nutzen wird, weil durch Amys Image auch andere Sänger im Gespräch sind (Beyoncé, Duffy usw.). Ein super Anreiz die Finger von den Drogen zulassen.
Auf jeden Fall muss Amy Winehouse langsam aufwachen, weil sonst sich die Leute eine goldene Nase an ihrem Tod verdienen werden.
Oder Amy ist eine von der ganz schlauen Sorte und nimmt in Wirklichkeit keine Drogen. Sie macht auf „Milli Vanilli“ und tut so als ob. Na ja die Masche geht auf, die Aufmerksamkeit hat sie ja. Und es würde auch ihr NULL Entzugskliniken Aufenthalte erklären. Ganz easy diese Theorie, oder?
Aber das wäre viel zu schön um wahr zu sein.



