Als Britney auf der Bildschirmfläche erschien, war ich ein junger Hüpfer und zusammen mit meiner Schwester sind wir zu dem Song „…Baby One More Time“ richtig abgegangen. Obwohl man den unsinnigen Text nicht verstand, hatte man seinen Spaß.

Seit dem Statement: „Werde erst Sex haben, wenn ich verheirate bin.“ ging sie mir in den Medien auf den Sack. Eine große Schockwelle ging um die Welt und alle überlegen, ob sie lügt oder die Wahrheit sagt.
Meine Wut auf die Eiserne Jungfrau hatte seinen Höhepunkt mit den absolut gegensätzlichen Songs „I’m a Slave 4 U“ und „I’m Not a Girl, Not Yet a Woman“. Ich war unerträglich, wenn Britney nur kurz beim zappen auf dem Bildschirm erschien, Stunden lang wurde sie danach von mir verflucht. Mein Problem war, dass ich die Welt nicht mehr verstand. Die Eiserne Jungfrau machte auf Provokation? Respekt – die Lieder – trotzdem scheiße (Vor allem „I’m Not a Girl, Not Yet a Woman“, in dem Moment blutete ich aus den Ohren).
Dann gab es für mich eine „Britney –Eiszeit“ paar Jahre lang. Aufgefallen ist sie mir nur mit dem Song „Boys“ für Austin Powers 3 (ein göttlicher Film). Erst mit dem Lied und Clip von „Toxic“ hat sie mich wieder auf ihrer Seite. Das Video war erfrischend und unterhaltsam – sogar die Kerle im Video waren heiß.

Dann weitere Tiefpunkte waren für mich die Songs von dem Album „In the Zone“ und die Greatest Hits CD (Das was wohl veröffentlich wurde, war doch voll lahm?). Außerdem fing damals zu dieser Zeit die Liebeleien mit dem voll Horst Kevin Federline an und Britney machte auf Jüdin. Hätte nicht gedacht, dass es eine Hochzeit zwischen den Beiden geben wird und noch weniger, dass Britney Kinder von dem Pfosten kriegt –aber so kann man sich irren.
Die Skandale um sie herum wurden immer öfter und meiner Meinung nach, nicht geplant. Mein Herz für sie wuchs. Wie süß und unbeholfen sie doch nur war, als sie nichts ahnend breitbeinig aus dem Auto latschte und dabei keinen Schlüppaa an hatte.
Ich begann sie zu verstehe, sie wollte einfach ihre verkackte Teenagerzeit mal so richtig nachholen, wohl dabei vergessen hat, dass so was bei einer mittlerweile 25 jährigen lächerlich und bescheuert ausschaute. Also mit 16 passierten mir auch so mache Malheure (aber na ja, nackig rum gelaufen habe ich allen erspart). Der unterschied ist einfach, dass ich es am nächsten Tag nicht in der Zeitung mit Bilder nach lesen konnte, wie Britney das wohl macht, um sich wieder den gestrigen Abend in Erinnerung zurufen.
Auch als sie sich die Glatze machte, ich stand voll hinter ihrer Entscheidung. Was für ein besseres Symbol für einen Neuanfang konnte Britney denn setzten? Da es danach etwas schief ging, konnte sie ja nicht ahnen. Denn Rest der Geschichte kennt ihr ja, neues Album mit einem ganz anderem Sound, verkackter Auftritt bei den MTV Video Music Awards 2007, Zusammenbruch, Rehab, Kinder weg, Kinder wieder da usw.. Sogar die Rambert Dance Company beschäftigte sich in einem Tanzstück mit Britneys bewegtem Leben – einer modernen Tragödie.
Britney, eigentlich ein Vorbild, ein „Stehaufmännchen“. Ihr geht es dreckig und sie macht weiter, obwohl alle lästern und es ihr nicht gönnen. Sie hat viel verloren, kämpft aber weiter. Und am Ende wird sie es wohl allen zeigen. Wie ein Phönix aus der Asche.
… dann bin ich auch ein „schlechter mensch“,
weil ich auch verständnis für britney habe,
und sie nicht „herumkicke“ wie das die „BUNTE“
oder die halbe „yellow-press“-community dieser
welt macht.. außerdem find ich, es wär mal interessant
gewesen, wie britney mit kurzen haaren (also ohne
diese ständigen extensions, mal blond, mal brünett..)
ausgesehen hat.. schade, daß man davon nix zu
sehen bekam, liebe BUNTE.. naja, anyway..
grüße!
alexander